Proteste an Shell Tankstellen

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Greenpeace-Aktivisten aus Kronach protestierten am 26. September an der Shell Tankstelle gegen Ölbohrungen in der Arktis und für den raschen Ausbau der Erneuerbaren Energien. Die Aktion war Teil eines deutschlandweiten Aktionstages, an dem in über 40 Städten Aktivisten Zapfsäulen und Werbetafeln mit Protest-Labeln beklebten und Kunden vor Ort über Shells Pläne in der Aktis aufklärten.

Mit Aufklebern wie "Die Arktis ist zu kostbar, um den Klimawandel weiter anzuheizen!" konterten die Aktivisten den aktuellen Werbeslogan des Unternehmens, das Leben sei zu kurz, um Benzinpreise zu vergleichen. "Vom Schmelzen des aktischen Meereises durch den Klimawandel zu profitieren um weiteres Öl zu fördern, ist eine klimapolitische Amokfahrt", so Helmut Wesolek, Aktivist aus der Greenpeace-Gruppe Kronach. "Wissenschaftler sagen deutlich, dass die Ölverserven aus dem Arktischen Ozean im Boden bleiben müssen, wenn wir unter einem globalen Temperaturanstieg von 2 Grad Celsius bleiben wollen."

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